Bewertet werden extrahierbarer Textumfang, erkennbare Zeilenstruktur und lesbare Kontaktdaten. Das prüft die technische Verarbeitbarkeit, nicht die Schönheit des Designs.
OFFENE METHODIK STATT ATS-MYTHEN
Was unser Lebenslauf-Score wirklich misst.
Der Score ist eine strukturierte Diagnose für Lesbarkeit und Bewerbungssignale. Er ist keine Behauptung, jedes Bewerbermanagementsystem exakt nachzubauen, und keine Garantie für eine Einladung.
Die sechs Prüffelder
Die maximale Rohwertung beträgt 100 Punkte. Anschließend werden klar definierte Risiken als Abzüge berücksichtigt.
Kontakt, Kurzprofil, Erfahrung oder Projekte, Ausbildung und Skills sollen klar erkennbar und sinnvoll gegliedert sein.
Konkrete Bulletpoints, aktive Verben und nachvollziehbare Ergebnisse zählen stärker als allgemeine Selbstbeschreibungen.
Besonders bei Early Career zählen Abschluss, Institution, Datumsangaben sowie relevante Thesis-, Modul- oder Schwerpunkt-Signale.
Geprüft werden plausibler Textumfang, konsistente Datumsformate und ein professioneller Dateiname.
Ein klarer Skill-Bereich und ausreichend konkrete Werkzeuge, Methoden oder Technologien machen Qualifikationen schneller auffindbar.
So entsteht der Job-Match-Score
Der Job-Match ergänzt die allgemeine Lebenslauf-Diagnose um sechs feste Vergleiche mit der konkreten Stellenanzeige.
Priorisierte Begriffe aus der Stellenanzeige werden mit dem lesbaren Lebenslauftext abgeglichen. Ein Treffer zählt nur, wenn der Begriff tatsächlich im Dokument vorkommt.
Explizite Anforderungszeilen werden einzeln geprüft. Der Anteil der Anforderungen mit mindestens einem passenden Begriff bestimmt diese Teilwertung.
Passende Begriffe zählen stärker, wenn sie in konkreten Erfahrungs- oder Projekt-Bulletpoints stehen und nicht nur isoliert in einer Skill-Liste.
Wenn die Anzeige einen Abschluss verlangt, prüft CareerKitchen, ob Studium oder Ausbildung im Lebenslauf ausreichend klar signalisiert werden.
Signale wie Junior, Graduate, Senior oder Lead werden mit dem erkennbaren Erfahrungsniveau des Lebenslaufs verglichen.
Der allgemeine Lebenslauf-Score fließt anteilig ein, damit ein guter Keyword-Match strukturelle oder technische Schwächen nicht verdeckt.
Der Match ist regelbasiert und lexikalisch. Er erkennt sichtbare Überschneidungen und Lücken, bewertet aber weder deine Persönlichkeit noch die tatsächliche Einstellungsentscheidung eines Unternehmens.
Klare Abzüge statt versteckter Magie
Bestimmte Probleme beschädigen das Gesamtbild stärker als ein einzelner fehlender Pluspunkt.
Platzhalter
Texte wie „Lorem ipsum“, „placeholder“ oder „xxx“ sind ein harter Qualitäts- und Vertrauensbruch.
Zu wenig lesbarer Inhalt
Unter 150 extrahierbaren Zeichen kann der Lebenslauf nicht belastbar ausgewertet werden.
Ausbildung fehlt
Bei Early-Career-Profilen wiegt ein fehlender Ausbildungsblock besonders schwer.
Keine Erfahrung oder Projekte
Ohne einen sichtbaren Belegbereich fehlt die Grundlage für eine glaubwürdige Bewerbung.
DIE WICHTIGSTE GRENZE
Es gibt keinen universellen „ATS bestanden“-Score.
Arbeitgeber konfigurieren ihre Systeme, Suchkriterien und Recruiting-Prozesse unterschiedlich. Unser allgemeiner Check erkennt robuste Struktur- und Signalschwächen. Ob dein Lebenslauf zu einer konkreten Stelle passt, kann erst der separate Job-Match mit der tatsächlichen Stellenanzeige bewerten.
Was mit deinen Daten passiert
Die Analyse braucht dein Dokument, aber sie soll daraus keine öffentliche Seite machen.
Die Ergebnis-URL ist nicht indexierbar und wird mit einem zufälligen Token geschützt. Persönliche Ergebnisse erscheinen nicht in der öffentlichen Sitemap.
Öffentliche Analyse-Runs und ihre Uploads werden nach 14 Tagen zur Löschung vorgesehen.
Erst wenn du dich einloggst oder registrierst und den Run übernimmst, wird das Ergebnis mit deinem CareerKitchen-Konto verbunden.